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Industrie

Die Industrie in Kalabrien bleibt eigentlich stets unerwähnt, was seinen guten Grund wohl hat. Kalabrien verfügt zwar über einige Textil-, Möbel-, Holz -und Lebensmittelfabriken, jedoch ist deren Produktion im Vergleich zu jener des Nordens verschwindend gering. Der Norden verfügt demnach über große Industriestädte wie beispielsweise Rom, Ravenna und Turin, die genau genommen als die größte Industriestadt Italiens gilt.


Im Rahmen der Industrie Kalabriens sei weiters erwähnt, dass die Gegend zwischen Mongiana und Stilo einst in damaligen Zeiten ein Zentrum der Stahlindustrie gewesen ist. Dabei wurde das an den Hängen der Monti Stella und Mammicomito abgebaute Eisen in den Fabriken von Stilo, Assi, Mongiana und Ferdinandea verwendet, um Kanonen, Waffen und weitere Produkte für zivile Zwecke herzustellen. Durch den Fall der Bourbonen und der folglichen Einigung Italiens im Jahre 1861 wurde die Stahlproduktion jedoch eingestellt.

Alles in allem sei abschließend angemerkt, die Industrie in Kalabriebn keinen vorherrschenden Charakter einnimmt, da die Region ausschließlich für den Tourismus gedacht ist und darauf der Fokus gelegt wird. Die Kalabresen sind sich bewusst, dass sie im industriellen Bereich nie erfolgreich sein können – schon allein aufgrund der Tatsache, dass Italien  über kaum natürliche Rohstoffvorkommen wie Erdöl oder Eisen verfügt. Infolgedessen beschränkt sich die Region Kalabriens, wie anfänglich erwähnt, auf einige Fabriken im Textil-, Lebensmittel-, Möblel -und Holzsektor und legt den Schwerpunkt auf seine stärkste Seite – nämlich die Schönheit der Landschaft, den Ausbau der Tourismusregionen sowie den damit verbundenen Bau von Hotels und Ferienanlagen.

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