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Gebirge und Flüsse

Wie bereits im einführenden Teil dieser Informationsseite erwähnt, erstreckt sich die Region Kalabrien auf einer Gesamtfläche von 1,5 Millionen ha. Diese Fläche kann in 630.000 ha Gebirge und 740.000 ha Hügelland unterteilt werden. Um auf die soeben erwähnten 630.000 ha Gebirgsfläche näher einzugehen, kann gesagt werden, dass der Norden Kalabriens vom mächtigen Massiv des sogenannten Monte Pollino mit dem höchsten Berg Kalabriens, der Serra Dolcedorme (2.267 m), beherrscht wird. Daran anschließend, im Verlauf von Nord nach Süd, folgen der weitläufige Gebirgszug der sogenannten Sila, die Serre und am äußersten Ende des Südens, der Südspitze Italiens, der Aspromonte mit seinem höchsten Berg, dem sogenannten Montalto Monte Cocuzza (1.955 m). Dabei stellt das Aspromonte-Massiv den südlichsten Punkt des fast ganz Italien durchziehenden Apennins dar. Neben diesen drei Hauptgebirgszügen, Monte Pollino, Sila und Aspromonte, gibt es in Kalabrien zahlreiche Vorgebirge, wie beispielsweise den sogenannten Monte Poro (710 m), welcher sich im Hinterland des Capo Vaticano befindet, oder auch die Küstenkette (Catena costiera) im westlichen Cosentino. Die eigentliche Bergwelt wird dabei nur durch die drei Ebenen von Gioia Tauro, Sant’Eufemia und Sibari unterbrochen.


Wenn Sie in Italien eine Reise in die Berge unternehmen möchten, dann sind Sie in Kalabrien genau richtig. Kalabrien bietet in Sachen Gebirge großartige Eindrücke, die eine kulturelle, kalabresische Besichtigungsreise noch traumhafter machen.

Das Pollino-Massiv im Norden Kalabriens, das überwiegend aus Kalkstein besteht, ist von zerklüfteten Karstlandschaften geprägt. Dabei konnten am nördlichen Ionischen Meer, genau genommen in der Nähe von Trebisacce und Cerchiara Calabro, zahlreiche eindrucksvolle Karstgrotten entdeckt werden. In den Serre, einem weiteren Gebirgszug, wurde lange Zeit intensiver Kupfer -und Eisenabbau betrieben. Weiter nörderlich davon hat man sich den reichhaltigen Vorkommnissen von Salz, Kohle und Uran gewidmet. Allgemein ist zu sagen, dass das Gebiet im Bereich der Serre überwiegend aus Granit und metamorphem Gestein besteht. Hierbei ist besonders die ionische Küste, nämlich die Ostseiten der Sila und der Serre, zu erwähnen, welche vorwiegend aus Granit zusammengesetzt sind. Das Gestein Gneis ist im westlichen Teil der Sila sowie an der cosentinischen Küstenkette und im Aspromonte-Massiv vorzufinden. Im Rahmen des soeben angesprochenen Aspromonte-Massivs ist anzumerken, dass dessen typische Felsen, welche graugrün und als mehrschichtiges Schiefergestein erscheinen, aus Phyllit und Glimmer bestehen.

Nach einer ausführlichen Behandlung der Gebirgsmassive Kalabriens widmen wir uns nun den Flüssen, welche die Region durchziehen. Bekannte Flüsse in Kalabrien sind der Neto und der Crati. Dabei stellt der Crati, welcher zu jeder Jahreszeit Wasser führt (Dies gilt in Kalabrien als besonders selten.) mit seinen 93 km den längsten Fluss Kalabriens dar. Der Crati entspringt am Timpone Bruno (1.742 m) in der Sila Grande und mündet, nach Aufnahme des Wassers des Busento und des Coscile sowie der Durchquerung der Piana di Sibari, in das Ionische Meer an der östlichen Seite Kalabriens. Auf der anderen Seite des Apennins, nämlich auf der westlichen Seite, fließen die Flüsse Lao, Savuto und Amato, welche folglich in das Tyrrhenische Meer münden.


Abschließend sei im Rahmen der Gebirge und Flüsse eines weiteres Charakteristikum für die kalabresische Berglandschaft erwähnt, nämlich die sogenannten fiumare. Als fiumare bezeichnen die Kalabresen ausgetrocknete schottergefüllte Flussbetten, welche im Sommer aufgrund der Hitze austrocknen und sich im Winter zu gefährlich reißerischen Sturzbächen entwickeln können.

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