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Flora und Fauna

Sowohl Tierwelt als auch die Vegatation allgemein sind je nach Gebirgs-, Wald -oder Küstengegend unterschiedlich, was bedeutet, dass im Wald andere Tier -und Pflanzenarten dominieren, als an der Küste oder im Gebirge. Trotz allem sei hier angemerkt, dass die in der Region Kalabrien am weitesten und häufigsten verbreitetste Tierart die sogenannten Eidecksen darstellen. Diese sind von ihrer Farbkonstellation geprägt, dass sie von der Umgebung kaum zu unterscheiden bzw. überhaupt zu erkennen sind, sofern sie still stehen und sich demnach nicht bewegen. Außer den flinken Eidecksen können in Kalabrien stets Turmfalken, Schwalben, Bussarde und sogar Fledermäuse gesichtet werden.

Weiters sei im Rahmen der kalabresischen Tierwelt angemerkt, dass in dieser auch zahlreiche Reptilien vertreten sind – so beispielsweise die sogenannte Ruineneidechse (Podarcis sicula), welche sich u.a. auch von Lebendfutter (Insekten, Käfern, Spinnen, etc.) ernährt. Darüber hinaus sind außerdem Landschildkröten in Kalabrien sehr verbreitet. Besonders bekannt ist jene der Art Testudo hermanni hermanni (THH), welche neben Kalabrien auch auf Mallorca zu finden ist.


Weg von der Tierwelt kommen wir nun zur Vegetation allgemein, hinsichtlich der zu sagen ist, dass in den Küstengebieten, d.h. rund ums Meer, die sogenannten Mittelmeervegetation (ital. macchia mediterranea) vorherrscht. Zu deren Kennzeichen gehören u.a. immergründe Büsche (Mastix), Wacholder, unterschiedliche Wolfsmichgewächse, Ginster, Oleander und wild wachsende Olivensträucher (= Oleaster). Jene soeben genannten Grünpflanzen, welche in unseren Breiten mühsam gepglegt, gehegt und betreut sowie stets gegossen werden müssen, gehören in Kalabrien zum Alltagszustand und wachsen dort wild, sowie ohne menschliche Betreuung. Darüber hinaus überziehen wunderschön blühender Klatschmohn sowie prächtige Glockenblumen die Landschaften Kalabriens. Hierbei sei weiters angemerkt, dass Kalabrien nicht nur für seine wild wachsenden Sträucher, Gewächse etc. berühmt ist, sondern besonders für seine ausgiebig tragenden Bäume wie Oliven-, Zitronen -und Orangenbäume. Diese Obstpracht kann vor allem in den Frühlingsmonaten bis Mai betrachtet werden – hauptsächlich in Gebieten am Tyrrhenischen Meer. In der eher „kageren“ Zone am sogenannten Ionischen Meer wachsen anspruchslose Eukalyptusbäume.

Typisch für Kalabrien ist die allseits bekannte Bergamotte – eine Zitrusfrucht, aus dieser vorrangig die  begehrte Essenz zur profunden Herstellung von Parfüm gewonnen wird. Hinsichtlich ihres Vorkommens sei festgehalten, dass diese ausschließlich im Aspromonte zu finden ist. An der sogenannten Costa dei Cedri, genau genommen zwischen Tortora und Paola, gedeiht die außergwöhnliche und in unseren Breiten unbekannte Zitrusfrucht namens „Zitronatzitrone“.

Abschließend, nach einer ausführlichen Deskription der Pflanzen -und Obst -sowie Gemüsewelt von Kalabrien, sei noch auf weitere vorkommende Tierarten dieser bezaubernden Region eingegangen. In den tiefen Wäldern Kalabriens ist der sogenannte apenninische Wolf zu Hause. Er gilt als äußerst scheu und ist demnach kaum in der freien Wildbahn zu beobachten. Für alle jene Touristen, die ihn trotzdem sehen wollen, bietet sich infolgedessen der Pollino – Nationalpark in Morano und in der Sila Grande / Lago Cecita an, in welchem dieses Tier begutachtet werden kann. Im Rahmen des Pollino sei festgehalten, dass die Höhen des Pollino weiters von Rehen, Dachsen, Steinmarder sowie Wildkatzen bevölert werden. Typisch für die Region des Pollino sind weiters der Mäusebussard, der Specht, der Sperber, der Waldkauz sowie der bekannte Eichelhäher. Neben dem Pollino seien darüber hinaus auch die unzähligen Laub -und Nadelwälder der Sila erwähnt, in welchen vor allem Füchse, Wölfe, Hasen, Wildschweine und schwarze Eichhörnchen leben. Das Wasserleben Kalabriens wird durch Forellen und Aale beschrieben, deren Vorkommen und Bestand jedoch jährlich durch die Schwarzfischerei reduziert und damit bedroht wird.


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