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Wein und Wasser

Ein guter und exquistiter Wein, der auf Wunsch zu jedem Gericht – egal ob Fisch oder Fleisch – passend serviert wird, steht bei den heimischen Kalabresen an oberster Stelle. Gemäß dem kalabresischen Motto „Zu einem guten Essen ist ein guter Wein einfach Pflicht!“ hat der Weinanbau in Kalabrien eine langjährige und altbewährte Tradition. Die Produktion erfolgt dabei von zahlreichen Weinbauern selbst, aber auch von vielen Kalabresen für den eigenen Hausgebrauch bzw. das Servieren des Weines im familieneigenen Gastgewerbe / Lokal.

Dabei unser TIPP: Die Frage nach dem sogenannten vino locale (= der hauseigene Wein des jeweiligen Lokales) ist wärmstens zu empfehlen und dabei auch abgebracht.

Jene Touristen, die lieber auf die zertifizierten Weine, d.h. jene mit den Siegeln DOC (= D.O.C. – Weine), zurückgreifen wollen, haben die Wahl zwischen dem sogenannten Sant’Anna (vorkommend auf der Isola di Capo Rizzuto), dem traditionellen San Vito di Luzzi sowie zwischen den Weinen Bivongi, Melissa, Pollino und Savuto. Der bekannteste aller kalabresischen Weine ist natürlich der sogenannte Cirò, welcher in dieser Liste auf keinen Fall fehlen darf. Den Cirò gibt es in weiß, rot und rosé und ist nach dem gleichnamigen Weinanbaugebiet nördlich von Crotone namens Cirò benannt. Aufzeichnungen und Nachfroschungen zufolge soll der Cirò, damals unter dem Namen Cremissa bekannt, den antiken Olympiasiegern serviert worden sein.

Auf die Frage, aus welchen Weintrauben der exquisite kalabresische Rotwein wohl hergestellt wird, ist zu sagen, dass ein Großteil der Rotweine aus der Rebsorte Gaglioppo produziert wird. Weiters ist anzumerken, dass eine der ältesten Weinsorten der goldgelbe Dessertwein Greco di Bianco, darstellt. Gemäß existierender Legenden haben die Griechen bei ihrer ersten Besiedelung des Capo Bruzzano im 8. Jahrhundert v. Chr. die Reben dieses soeben angesprochenen Dessertweines mitgebracht, wodurch der Anbau dieser Reben sich bis heute fortgesetzt hat.


Weitere empfehlenswerte Weine aus Kalabrien haben wir Für Sie in der nachstehenden Liste übersichtlich angeführt:

  • Limardi
  • roter Bova
  • Roséwein Strogulia (Spezzano Albanese)
  • roter Pellaro (stammend aus der Nähe der Provinz Reggio di Calabria)
  • goldgeber bzw. rubinroter Verbicaro (vorkommend im Lao-Tal)
  • Balbino d’Altomonte (Likörwein)
  • Zibibbo (stammend aus der Costa dei Cedri)

 

Jenes Geränk, das auf keiner kalabresischen Tafel fehlen darf, ist das Wasser (ital. acqua minerale). Man kann dies entweder still / ohne Kohlensäure (ital. naturale / senza gas) oder mit Kohlensäure / spritzig (ital. frizzante / con gas / gasata) bestellen. Im Rahmen des Vorkommens sei angemerkt, dass aus kalabresischen Quellen die natriumarmen Mineralwässer Mangiatorella, Le acque delle Serre (unter der Marke „Calabria“) und das Wasser namens Sila stammen.


Und wozu wird das Wasser serviert?

Diese Frage ist ganz einfach beantwortet. Viele Familien bestellen sich eine Flasche Mineralwasser zusätzlich zum Rotwein dazu, um diesen verdünnen zu können. Dies wird besonders dann angewendet, sofern billige Rotweine bestellt werden, die einen etwas bitteren Geschmack aufweisen und in Kombination mit Wasser geschmacksneutraler werden. Eine weitere Möglichkeit ist, das Wasser neben dem Wein zu trinken – beispielsweise wenn man einen Weiß -und Rotwein bestellt. Wechselt man den Wein, so sollte man dazwischen einen Schluck Wasser trinken, um die Geschmackszellen für den anderen Wein zu neutralisieren. So können die Geschmacksaromen des zweiten Weines vollends ausgekostet und genossen werden. Weiters wird zu jedem caffè ein Gläschen Wasser serviert. Dies hat den Grund, dass der caffè dem Körper das Wasser entzieht und man deshalb nach jedem caffè ein kleines Gläschen nachtrinken sollte.

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